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Was ist der Vorteil von
XHTML?
XHTML wurde
aus XML abgeleitet. Für jede der
drei Varianten von XHTML gibt es dabei eine DTD (Document Type
Definition), die festlegt, welche XHTML-Befehle (Tags) mit
welchen Eigenschaften zulässig sind. Der Unterschied zu HTML
stellt sich deshalb zunächst so dar:
Während
Browser auf Fehler im HTML-Code in der Regel gutmütig, aber von
Browser zu Browser unterschiedlich reagieren, ist in XHTML genau
festgelegt, was gültiger Code ist und was nicht. Ungültiger Code
wird in einem XML-fähigen Browser nicht dargestellt und statt
dessen eine Fehlermeldung angezeigt.
Homepage-Bastler und XHTML
Schätzungweise 90 Prozent der Webseiten von privaten
'Homepage-Bastlern' enthalten Fehler im HTML-Code, die oft
deshalb nicht auffallen, weil die Browser gutmütig damit
umgehen. Und auch im professionellen Bereich nimmt man
falsches HTML in Kauf: Hauptsache die Seite wurde in allen
gängigen Browsern getestet und sieht dort wie gewünscht aus.
Da Browser auch weiterhin HTML unterstützen werden, wird
HTML noch auf längere Sicht für normale Seiten im Internet
wegen dieser Gutmütigkeit erste Wahl bleiben. |
Der Vorteil
der exakten Festlegung, was gültiger Code in XHTML bedeutet,
ergibt sich erst dann, wenn XHTML nicht nur zur reinen
Darstellung von Webseiten benutzt wird, sondern weitergehender
zum Datenaustausch und zur Datengenerierung benutzt wird: Keine
Datenbank ist konsistent und funktionstüchtig zu halten, wenn
eingespeiste Datensätze unvollständig oder mit jeweils
unterschiedlichen Tags ausgestattet sind.
Welche Browser können
XHTML?
Da XHTML aus
XML abgeleitet ist, beherrschen alle XML-fähigen Browser auch
die Darstellung von XHTML, wobei aufgrund der XML-Fähigkeit die
Gültigkeit des Codes jeweils überprüft wird. Dies betrifft den
Internet Explorer 5 und höher und (mit leichten Einschränkungen)
auch Netscape 6.x.
Ältere
Browser können XHTML ohne Prüfung des Codes auf Korrektheit
darstellen, wenn einige Regeln für die Erstellung von XHTML
beachtet werden:
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Kompatibles HTML
Für jede Webseite in XHTML ist zunächst die
Entscheidung zu treffen, welche der drei Varianten (Transitonal,
Strict, Frameset) auf einer Seite zum Einsatz kommen soll. Zwar
sind über spezielle Verfahren (Dateninseln, Namespaces) auch
Mischformen möglich, aber nicht unbedingt zu empfehlen.
Wollen Sie bereits heute HTML-Seiten so
erstellen, daß Ihre spätere Überführung in XHTML keine größeren
Probleme bereitet, dann sollten folgende Regeln beachtet werden:
Während in HTML die Groß- oder
Kleinschreibung innerhalb von Tags (<html>, <HTML>) beliebig
sein kann, gilt in XHTML, daß alle Tags und Tageigenschaften
klein geschrieben werden müssen.
Wertzuweisungen in einem Tag (zum Beispiel in
<p align="center">) müssen immer, also auch dann mit
Anführungszeichen gechrieben werden, wenn es sich um reine
Zahlenangaben handelt.
Tags dürfen nicht unzulässig verschachtelt
werden. Insbesondere muß der zuerst geöffnete Tag als letzter
gechlossen werden:
richtig: <b><i>Hallo</i></b>
falsch: <b><i>Hallo</b></i>
Jeder geöffnete Tag muß auch wieder explizit
geschlossen werden. So ist zum Beispiel der in HTML-Seiten
beliebte, solo stehende <p>-Tag unzulässig: Es muß <p> ... </p>
geschrieben werden.
Dies gilt auch für Singletons (leere
Elemente), also für Tags wie <br> oder <img>, die in HTML ohne
schließenden Tag benutzt werden. In XHTML wird ein solcher Tag
implizit durch die folgende Notation geschlossen: <br />
Beachten Sie dabei das Leerzeichen vor dem schließenden
Schrägstrich: Dieses ist notwendig, damit Browser, die kein
XHTML beherrschen, den Tag als gültiges HTML begreifen.
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