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Cascading Stylesheets (CSS)
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Mit HTML 4 wurden Cascading Style Sheets Bestandteil des HTML-Standards. Neben den weitergehenden Formatierungsmöglichkeiten für Webseiten wird dabei als Cascading der Umstand bezeichnet, daß Style-Definitionen in eigenständigen Dateien (und damit für zahlreiche HTML-Seiten gültig), im Kopfteil einer HTML-Seite (und damit für die gesamte Seite) oder beim einzelnen HTML-Tag (und damit nur lokal) eingesetzt werden können, wobei die spezielleren Einstellungen die globaleren Überschreiben. Damit wird es insbesondere möglich:   

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HTML-Tags mit frei definierten Formatierungen (Schrift, Schriftgröße, Farbe, Einzug etc.) auszustatten. 

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Analog zu den Dokumentvorlagen in Winword Vorlagen für Seiten und die Formatierung einzelner Absatztypen festzulegen. 

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Teile einer Browserdarstellung (Bilder, Texte etc.) pixelgenau zu positionieren und auch im Bedarfsfall zu überlagern. 

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HTML-Tags oder Kombinationen aus HTML- Tags als Objekte anzusprechen und mit JavaScript nachträglich zu verändern. 


Eigenschaften- und Wertepaare 

CSS-Formatierungen bestehen aus einer Liste von Eigenschaften- und Wertepaaren (in der Grafik mit E und W bezeichnet). Eigenschaft und zugehöriger Wert werden dabei mit einem Doppel- punkt getrennt; die Paare selbst durch einen Strichpunkt. 

In der Grafik sehen Sie je ein Beispiel für die CSS-Formatierung in einer externen Datei (1), im Kopfteil einer Webseite (2) und schließlich in einem einzelnen HTML-Tag (3).  

Wann ist der Einsatz von CSS sinnvoll 

Auf den ersten Blick scheinen Formatierungen mit CSS eine immense Erweiterung für das Design von Webseiten zu sein. Leider gibt es zwei Gründe, CSS auf Webseiten nur sparsam oder überhaupt nicht einzusetzen: 
  

1.

Zwar beherrschen alle neueren Browser (ab der Version 4.x) im Prinzip Cascading Stylesheets, aber teilweise nur einen Teil der CSS-Befehle oder in deutlich unterschiedlicher Umsetzung.   

2.

Drastischer ist derzeit noch die Tatsache, daß Netscape 4.x (der immer noch eine Verbreitung von ca. 15 Prozent hat) zwar CSS unterstützt, dies aber nur, wenn zugleich auch JavaScript aktiviert ist. JavaScript ist jedoch häufig nicht aktiviert. 


CSS nach dem
    Sahnehäubchenprinzip  

Dennoch muß auch auf Webseiten, die sich an ein möglichst breites Publikum richten, nicht ganz auf CSS verzichtet werden: Es ist zwar sinnvoll, die Basisformatierungen einer Webseite in HTML vorzunehmen, aber zusätzliche gestalterische Elemente in CSS sind (gewissermaßen als ein Sahnehäubchen für noch besseres Aussehen) möglich, wenn zugleich sichergestellt ist, daß die Webseite auch ohne CSS-Darstellung noch gut lesbar und brauchbar im Aussehen ist.

Ein typischer Fall sind Text-Hyperlinks, bei denen der Link-Text nicht unterstrichen ist. Dies ist nur mit CSS möglich, aber ohne CSS funktioneren die Hyperlinks dennoch und sehen auch brauchbar aus (wenn auch mit Unterstreichung). Mit dem Eintrag von 

<style>
<!--
a {text-decoration:none}
-->
</style>

im Kopfteil der Webseite werden alle Hyperlinks auf der Seite ohne Unterstreichung dargestellt, sofern der Browser CSS darstellen kann.  

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