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Bildschirm-
und Browserfenstergröße
Webseiten
sollten in jedem Browser und bei jeder Bildschirmauflösung und
jeder (typischen) Größe des Browserfensters gut aussehen. Die
heute gängigen Bildschirmauflösungen sind:
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Bildschirmauflösungen (in Pixeln) |
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800x600 |
1024x786 |
1280x1024 |
1600x1200 |
Angesichts
der der unterschiedlichen Bildschirm- auflösungen war der
ursprüngliche Gedanke bei der Entwicklung von HTML, daß für eine
Webseite nur eine Abfolge von Textabschnitten und Bildern
angegeben wird, die der Browser dann auf dem Monitor jeweils
formatfüllend darstellt. Dies ist aber gleichbedeutend mit einer
unterschiedlichen Darstellung auf verschiedenen Monitoren.
Relativ rasch
wurde HTML dann als Instrument für Webdesign umgebogen. Ziel
dabei war es, daß einzelne Bereiche von Webseiten oder die ganze
Webseite auf allen Monitorauflösungen identisch aussehen
sollten. Die nachfolgenden Techniken kommen dabei in Frage:
Mit oder ohne Frames?
Mit der
Frame-Technik kann das Browserfenster in mehrere Teilfenster
(Frames genannt) unterteilt werden:

Eine solche
Webseite besteht dann aus mehreren Dateien, die in Frames
dargestellt werden (im Bild mit 1-3 bezeichnet) und einer
Frameset-Datei (4), die als Adresse im Browser erscheint und die
Aufteilung der Frames steuert.
Dabei ist es möglich, einige der Frames mit einer fixen Breite
(bzw. Höhe) auszustatten, so daß Sie bei jeder
Bildschirmauflösung gleich breit (bzw. hoch) erscheinen.
Frames sind
mittlerweile weitgehend aus der Mode gekommen. Die wichtigsten
Gründe dafür sind:
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1. |
Zwar ist es
möglich, einen Hyperlink in einem Frame so zu gestalten, daß ein
Klick darauf den Inhalt eines anderen Frames austauscht, aber
eine gleichzeitige Änderung von mehr als einem Frameinhalt ist
nicht möglich. |
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2. |
Während der
Navigation durch eine Frame- struktur bleibt in der Adresszeile
die Adresse der Frameset-Datei gleich. Es ist deshalb nicht
möglich, bestimmte Framekombinationen als Lesezeichen /
Favoriten abzuspeichern. |
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3. |
Im Prinzip
lassen sich dien beide genannten Beschränkungen durch JavaScript
umgehen. Da jedoch nicht alle Besucher einer Webseite JavaScript
aktiviert haben, ist dies keine voll kompatible Lösung.
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Arbeiten mit Tabellen
Statt mit
Frames wird heutzutage vor allem mit (unsichtbaren) Tabellen
gearbeitet. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
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1. |
Eine Tabelle
kann (analog den Möglichkeiten mit Frames) aus einer
Kombinatione von fixen und variablen Tabellenzellen bestehen.
Die variablen Tabellenzellen nehmen dann jeweils soviel Platz
ein, daß das Browserfenster bei jeder Bildschirmauflösung
vollständig ausgefüllt wird. Zugleich ist die Verteilung von
Text und Bildern jedoch in den variablen Bereichen je nach
Monitorauflösung unterschiedlich. |
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2. |
Die Lösung
für ein Webdesign, das bei allen Monitorauflösungen identisch
aussieht, ist die Verwendung von fixen Tabellenbreiten (wie Sie
es auch auf diesen Seiten hier sehen). Zwar bleibt hier bei
höheren Bildschirmauflösungen ein ungenutzter Rand stehen, dafür
ist damit ein einheitliches und pixelgenaues Design möglich.
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Nachteil
von fixen Tabellenbreiten
Die heute
gängigste fixe Tabellenbreite ist 770 Pixel, da diese
Tabelle in einem formatfüllenden Browserfenster bei einer
Bildschirmauflösung von 800x600 Pixeln die volle Breite des
Browserfensters einnimmt.
Der
Nachteil dieser Einstellung besteht darin, daß der Ausdruck
der Seite auf DIN-A4 im Hochformat knapp 2cm am rechten Rand
abschneidet. |
Pixelgenaues arbeiten
(1)
Pixelgenaues
arbeiten bei Webseiten setzt als Erstes voraus, daß alle Browser
mit dem gleichen Seitenoffset arbeiten. Seitenoffset bezeichnet
dabei die Zahl der Pixel, die jeder Browser in der Darstellung
von Webseiten links oben freiläßt. Dieser Seitenoffset schwankt -
je nach Browser und Betriebssystem - zwischen 8 und 16 Pixeln.
Eine
kompatible Lösung erreichen Sie mit der Angabe eines
Seitenoffsets von 0 Pixeln sowohl horizontal als auch vertikal.
Da verschiedene Browser unterschiedliche Befehle dazu benötigen,
sieht die kompatible Variante, die im <body>-Tag stehen muß, so
aus:
<body
marginwidth='0' marginheight='0' leftmargin='0' topmargin='0'>
Pixelgenaues arbeiten
(2)
Um Tabellen
aber auch Bild- oder Textabstände pixelgenau zu steuern, sodaß
auch Browser, die keine CSS-Befehle beherrschen (z.B. Netscape
4.x), dies exakt umsetzen, können Sie mit einer unsichtbaren
GIF-Grafik (häufig dummy.gif oder spacer.gif genannt) arbeiten.
Diese unsichtbare Grafik wird mit einer Höhen- und Breitenangabe
in Pixeln ausgestattet, daß sie den gewünschten Pixelabstand
erzeugt:
<img
src="dummy.gif" width="50" height="1">
Arbeiten mit
Slices
Um beliebige
Kombinatione von Bildern und Texten auf Webseiten anordnen zu
können, werden zusätzlich zum Einsatz von Tabellen Bilder in
Teilbilder (Slices) aufgeteilt, die getrennt geladen werden,
aber sich nach dem Laden nahtlos aneinanderfügen:
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Zwei Teilbilder
(Slices)
können in einer Tabelle
nahtlos aneinander- gefügt werden: |
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Neben den
gestalterischen Möglichkeiten bieten Slices noch einen weiteren
Vorteil: Werden Bilder so aufgeteilt, daß auf mehreren Webseiten
wiederkehrende Bildelemente getrennt von Bild- elementen
übertragen werden, die sich von Seite zu Seite verändern, so
verkürzt dies die Ladezeit der Webseiten, da die
wiederverwendeten Bild- elemente im Zwischenspeicher (Cache) des
Browsers bereits fertig geladen vorliegen. |