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So zahlreich
mittlerweile die Wettervorhersagen im Internet sind, so
ärgerlich ist es, daß diese Prognosen häufig genug nicht
zutreffen. Natürlich liegt dies auch an der prinzipiellen
Schwierigkeit (Stichwort Chaostheorie) längerfristige
Wettervorhersagen zu machen, aber es ist auch dem Umstand
geschuldet, daß eine Vorhersage für ein Bundesland, Deutschland
insgesamt oder gar Mitteleuropa die lokalen Besonderheiten
einzelner Gebiete nicht mitberücksichtigt.
Die Erfahrung zeigt, daß die Online verfügbaren Wetterkarten
gepaart mit ein wenig Kenntnis, um diese korrekt zu lesen, etwas
Grundwissen über die Luftbewegungen um Hoch- und
Tiefdruckgebiete und den Zeitrafferkarten für Wolken
und Regengebiete eigene Wettervorhersagen für kleinere Regionen
ermöglicht, die treffsicherer sind als großräumige
Pauschalaussagen.
Beim Lesen
von Wetterkarten ist es zunächst sinnvoll, die verschiedenen
Symbole zu kennen:
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Kaltfront |
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Warmfront |
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Okklusion |
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Schneefall |
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bedeckt |
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bewölkt |
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heiter |
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Gewitterzone |
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Regen |
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Schauer |
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Isobaren mit Luftdruck |
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Hoch |
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Tief |
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Die Lage der
verschiedenen Hoch- und Tiefdruckgebiete entscheidet
darüber, aus welcher Richtung aktuell in einer Region der Wind
weht und woher also das Wetter der nächsten Stunden kommt.

Auf der
Nordhalbkugel der Erde bewegen sich die Luftmassen um ein
Hochdruckgebiet stets im Uhrzeigersinn, um ein Tiefdruckgebiet
stets gegen den Uhrzeigersinn (auf der Südhalbkugel ist die
Drehrichtung genau umgekehrt).
Sie können
dies auch auf den Zeitrafferbildern von Wolken und Regenfronten
der verschiedenen Seiten mit Wetterinformationen nachvollziehen
und dann abschätzen, ob Wolken und Niederschläge an Ihrem
Wohnort vorüberziehen oder dort für Regen sorgen.
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