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Dateninseln
Wissenschaftliche
Webseiten werden häufig nicht bei den gängigen Suchmaschinen
angemeldet. Hinzu kommt, daß Links auf sehr spezielle, nur für
ein Fachpublikum relevante wissenschaftliche Webseiten im World
Wide Web nicht allzu häufig sind. Suchmaschinen, die durch
Anmeldung von Webseiten oder über Hyperlinks auf Webseiten
aufmerksam werden, kennen deshalb häufig wichtige
wissenschaftliche Seiten nicht. Fach- publikationen bilden
gewissermaßen eine Art Dateninsel im World Wide Web, die
über Suchmaschinen nicht oder nur schwer erreichbar ist.
Datenflut
Doch
auch wenn wissenschaftliche Webseiten bei einer Suchmaschine
angemeldet werden und damit über diese Suchmaschine auffindbar
sind, erschwert das rein formale Vorgehen aller
Suchmaschinen das Auffinden wissenschaftlicher Seiten in der
Datenflut. Sie müssen schon sehr spezielle Stichwörter in
einer Suchmaschine eingeben und eine Vielzahl von unbrauchbaren
Treffern aussortieren, um hier fündig zu werden. |

Problemfall
Suchsysteme
Auch
bei hierarchischen Suchsystemen werden wissenschaftliche
Webseiten häufig nicht angemeldet. Aber selbst in jenen
Fällen, in denen eine Anmeldung erfolgt, ergibt sich noch ein
grundlegendes Problem:
Zwar
werden hierarchische Suchsystem von Redakteuren betreut, doch
deren redaktionelle Aufgabe ist es, die angemeldeten Webseiten
in die richtige Kategorie einzuordnen, nicht aber eine inhaltliche
Wertung vorzunehmen. In einer Kategorie wie 'Astronomie' werden
Sie deshalb wissenschaftliche Seiten in trauter Koexistenz mit
Seiten zu Erich von Däniken und anderen
pseudowissenschaftlichen Elaboraten finden.
Linklisten
als Lösung
In
solchen Fällen hilft eine Suche nach seriösen Linklisten
weiter, die Links zu fachspezifischen Seiten enthalten und nach
wissenschaftlichen Kriterien erstellt sind. |