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Browsereinstellungen und
Datensicherheit
Die oben
benannten Techniken werden häufig als Gefahrenquelle beim Surfen
im Internet benannt. Leider holpern dabei einige zumeist
gutgemeinte Überlegungen durcheinander. Im folgenden wird
deshalb zwischen harmlosen, ärgerlichen und gefährlichen
Techniken unterschieden.
Gefährlich
ist eine Technik dann, wenn die Daten auf Ihrer Festplatte durch
diese Technik verändert oder gar gelöscht werden können.
Harmlos: PlugIns
Die gängigen
PlugIns (Flash, Acrobat Reader, Real Media Player, Quicktime,
mp3-Player) sind bislang erfreulicherweise als harmlos
einzustufen. Wenn Sie auf eine Webseite stoßen, die zur
Darstellung eines dieser PlugIns benötigt, können Sie im
Bedarfsfall das PlugIn herunterladen. Gut gemachte Webseiten
bieten Ihnen eine Download- Adresse dafür an.
Ärgerlich: Cookies und JavaScript
Einige
(abschaltbare) Browserfunktionen sind nicht wirklich gefährlich,
wohl aber hochgradig ärgerlich. Dies gilt für Cookies, mittels
deren böswillige Anbieter Ihr Surfverhalten ausspionieren können
und auch für JavaScript, das in puncto Ärgerlichkeiten für
aufpoppende Fenster und das sog. Site-Napping zuständig ist: Sie
werden beim Klick auf einen Hyperlink zu einer Seite
weitergeleitet, die Sie eigentlich gar nicht besuchen wollten.
Ärgerlich sind solche Browserfunktionen, weil Sie Ihr
Surfverhalten nicht jedem offenlegen wollen und ständig
aufpoppende Werbefenster reichlich nervtötend sind. Sie können
aber stets den Browser schließen oder Cookies bzw. JavaScript
deaktivieren und dann ist Ruhe mit den
Nervensägen: Daten auf Ihrer Festplatte gehen Ihnen mittel
Cookies und JavaScript nicht verloren.
Gefährlich: Java, VB Script, ActivX
Bei
Java-Applets, VB Scripts und ActivX-Controls besteht bei
böswilligem Einsatz die Gefahr, daß Daten auf Ihrer Festplatte
ausspioniert, geändert oder gar gelöscht werden können.
> Es
ist deshalb sinnvoll, während des Surfens zunächst Java
deaktivert zu haben. Auf Seiten von vertrauenswürdigen Anbietern
können Sie es vorübergehend einschalten.
> VB
Script und ActivX beherrscht nur der Internet Explorer (und der
T-Online-Browser, der auf dem Internet Explorer aufbaut). Hier
sollten zunächst für das Surfen beide Techniken ausgeschaltet
sein.
Woher kommt die Verwirrung?
Nach dem
Auftreten des 'I Love You'-Virus im Mai 2000 gab es eine
Empfehlung einer Kommission beim Bundesinnenministerium, beim
Surfen stets Javascript ausgeschaltet zu halten. Nun war dieser
Virus, der sehr großen Schaden weltweit anrichtete, in VB Script
und nicht in JavaScript geschrieben, und es gilt, daß mit
JavaScript ein gefährliches Zugreifen auf Dateien der Festplatte
überhaupt nicht möglich ist. Warum dann diese Empfehlung?
Die Antwort
ist einfach: Im Internet Exlorer (und damit auch im
T-Online-Browser) läßt sich VB Script und JavaScript nicht
getrennt ein- bzw. ausschalten! Sie können nur Scripting
aktivieren bzw. deaktiveren, was dann beide Techniken ein- bzw.
ausschaltet.
So surfen Sie sicher
Wenn Sie bei
einer Internet-Sitzung nur Seiten ansurfen, die vertrauenswürdig
sind, dann können Sie auch die problematischen Techniken
aktiviert haben. Für das wilde
Surfen im Internet sollten Sie im Browser alle Einstellungen,
die ein Sicherheitsrisiko darstellen können, deaktiviert haben.
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> In
Netscape und Opera betrifft die Java. JavaScript und Cookies
kann zu Ärgerlichkeiten führen, bedroht aber die Daten Ihrer
Festplatte nicht.
> Dies
bedeutet für den Internet Explorer (und den T-Online-Browser)
Scripting, Java und ActivX zu deaktivieren!
Netscape:
Erste Wahl für wilde Surftouren
Auch wenn
heutzutage der Internet Explorer eine ziemlich
marktbeherrschende Stellung einnimmt, ist er als Browser für
'wilde Surftouren' im Internet nicht erste Wahl! Wer sich
nicht mit dem Aktivieren und Deaktivieren der gefährlichen
Techniken im Internet Explorer auskennt, sollte besser mit
Netscape (oder Opera) surfen. Zwar besteht auch hier eine
gewisse Gefahr, falls Java nicht deaktiviert ist, aber die
derzeit größte Gefahr für Viren und andere Eingriffe in
Ihren PC von außen stellen VB Script und ActivX dar. |
Während des Surfens die
Browsereinstellungen ändern
JavaScipt uind
Cookies
Eine
ausführliche Darstellung, wie Sie Cookies bzw.
JavaScript/Scripting während des Surfens jederzeit ein- bzw.
ausschalten können, finden Sie auf Extraseiten:
> So
schalten Sie JavaScript ein und aus
> So
schalten Sie Cookies ein und aus
Beide
Hyperlinks werden in einem neuen Fenster geöffnet. Schließen Sie
dieses Fenster, um zu dieser Seite zurückzukehren.
Java und ActivX
Nachfolgend
eine Übersicht, wie Sie Java bzw. ActivX ein- und ausschalten
können:
Netscape
4.x und 6.x
Wählen Sie Bearbeiten / Einstellungen. Klicken Sie dann auf linken Seite auf
die Rubrik Erweitert. Setzen Sie ein Häkchen bei Java
aktivieren, wenn Java eingeschaltet sein soll, oder
entfernen Sie das Häkchen, um Java auszuschalten. Schließen Sie
das Fenster mit OK.
Internet
Explorer / T-Online-Browser
1. Im
Internet Explorer wählen Sie Extras / Internetoptionen
aus. Sie erhalten das Fenster Internetoptionen.
2. Im
T-Online-Browser wählen Sie Optionen / Einstellungen /
Internetoptionen aus. Sie erhalten ebenfalls das Fenster
Internetoptionen. (Achtung! Einstellungen die Sie im
T-Online-Browser vornehmen, wirken sich auch auf den Internet
Explorer aus und umgekehrt.)
3. Wählen
Sie das Register Sicherheit. Achten Sie darauf, daß das
Symbol Internet markiert ist bzw. markieren dieses.
4. Finden
Sie im unteren Teil des Fensters einen Schieberegler vor,
schieben Sie diesen auf Hoch und klicken auf die
Schaltfläche Übernehmen.
5. Finden
Sie keinen Schieberegler vor, klicken Sie auf die Schaltfläche
Standardstufe. Nun wird der Schieberegeler angezeigt.
Stellen Sie ihn auf Hoch ein und klicken Übernehmen.
6. Zum
Schluß schließen Sie mit OK das Fenster
Internetoptionen. Im T-Online-Browser muß auch noch das
Fenster T-Online Einstellungen mit OK geschlossen
werden.
Sie haben nun
im Internet Explorer Java, ActivX und auch Scripting deaktivert.
Um alle drei Einstellungen wieder zu aktivieren, wiederholen Sie
den Vorgang und stellen den Schieberegler auf Mittel.
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