|

Die häufigsten
Fehlermeldungen
Wenn beim
Versuch Ihres Browsers mit einem Server im Internet eine
Verbindung aufzubauen ein Fehler oder Problem auftritt, wird in
der Regel eine Fehlermeldung angezeigt:

Fehlermeldung
bei www.tagesschau.de
Die
Fehlermeldungen sind zumeist mit Nummern versehen. Das konkrete
Aussehen der einzelnen Fehlermeldungen ist dabei von Server zu
Server unterschiedlich. Die folgenden Fehlermeldungen finden Sie
besonders häufig:
|
204 |
No Content
|
| |
Das
angeforderte Dokument hat keinen Inhalt |
|
401 |
Unauthorized
|
| |
Beim
Zugriff auf einen geschützten Bereich wurde ein falsches
Paßwort oder einer falscher Benutzername angegeben
|
|
403 |
Forbidden
|
| |
Keine
Zugriffsberechtigung (wird häufig auch dann angezeigt,
wenn der Server überlastet ist) |
|
404 |
File Not Found
|
| |
Es
wurde ein Dokument angefordert, das nicht (mehr) vorhanden
ist |
|
408 |
Request Time-out
|
| |
Zeitüberschreitung: Die Anfrage wurde nach einer
bestimmten Zeit nicht beantwortet |
|
500 |
Internal Server
Error |
| |
Serverfehler beim Abarbeiten der Anfrage |
Nicht immer
bedeutet eine Fehlermeldung, daß die angeforderte Seite nicht
mehr vorhanden ist. Es kann auch sein, daß nur ein
vorübergehendes Problem vorliegt. Sie sollten deshalb folgende
Möglichkeiten erproben:
Proxy- und Serverprobleme
Die meisten
Provider arbeiten mit sog. Proxies, das heißt einem
Zwischenspeicher, in dem von anderen Benutzern bereits
abgerufene Seiten gespeichert sind. Es kann jedoch sein, daß die
Zwischenspeicherung unvollständig oder fehlerhaft ist. Außerdem
ist es möglich, daß auf dem Weg der Datenpakete über zahlreiche
Server bis zu Ihrem Browser ein Problem aufgetreten ist. Deshalb
sollte die erste Maßnahme stets sein:
> Laden
Sie deshalb die Webseite, die eine Fehlermeldung erzeugt hat,
mit der Schaltfläche für Aktualisieren neu:
 |
 |
|
Netscape
4.x |
Internet
Explorer |
> Wenn
Sie beim Klicken auf die Schaltfläche für das Aktualisieren bei
Netscape die Umschalt- Taste bzw. im Internet Explorer
die Strg-Taste gedrückt halten, wird die Aktualisierung
unter Umgehung des Proxyservers durchgeführt. Sie können so
Probleme, die der Proxyserver hat, umgehen und sicherstellen,
stets die aktuellste Version einer Webseite zu sehen!
Auch Server müssen gewartet
werden
Wenn durch
das Neuladen die gewünschte Seite nicht angezeigt wird, ist noch
keineswegs gesagt, daß es diese Seite nicht mehr gibt. Auch
Server müssen einmal gewartet werden und sind dann vorübergehend
vom Netz. Ein weitere Möglichkeit besteht darin, daß der Server
gerade so viele Anfragen erhält, daß er überlastet ist.
> In
beiden Fällen empfiehlt es sich, einige Tage oder zumindest
Stunden später die Anfrage nochmals zu wiederholen.
|

Wenn das Webangebot umgestellt
wurde
Wenn ein
Webanbieter sein Angebot umstellt, werden dabei häufig auch die
Namen von Dateien geändert. Mit einem speziellen Trick können
Sie in vielen Fällen die neuen Seiten ausfindig machen:

Diese Seite
wurde leider nicht mehr gefunden
> Klicken
Sie mit de Maus in die Adresszeile und markieren dann mit der
Maus den Dateinamen am Ende. Mit der Taste Entf entfernen
Sie den markierten Dateinamen:

> Mit
der Return- bzw. Enter-Taste starten Sie eine
Anfrage auf die so erzeugte Adresse. Erhalten Sie immer noch
eine Fehlermeldung, löschen Sie schrittweise auch die
Pfadangaben der Adresse (von rechts nach links) weg:

> Starten
Sie nach jedem Weglöschen mit der Return- bzw. Enter-Taste
eine neue Anfrage auf die so erzeugte Adresse. In vielen Fällen
finden Sie so eine Webseite, der Sie entnehmen können, wo die
bisherige Seite nun zu finden ist.
So finden Sie Webseiten, die es
nicht mehr gibt
Trotz der
bisher beschriebenen Möglichkeiten kommt es bei der Suche
nach Webseiten immer wieder vor, daß eine Suchmaschine,
Linkliste oder eine andere Webseite einen interessanten
Hyperlink enthält, aber leider ist die Webseite nicht mehr
verfügbar. Dann hilft nur der Rückgriff auf Webarchive, die
Webseiten, die es unter der eigentlichen Webadresse nicht mehr
gibt, noch anzeigen können. Zwar haben Webarchive nicht alle
Webseiten, die es je gab verzeichnet, aber doch erstaunlich
viele. Zwei Webarchive lohnen sich wirklich bei der Suche nach
Webseiten, die es eigentlich nicht mehr gibt:
 |
Google
http://www.google.com/
Eigentlich ist Google eine Suchmaschine, die aber auch über
eine mächtige Archiv- Funktion verfügt.
|
 |
The
Internet Archive
http://www.archive.org/
Das Internet Archive hat sich die Aufgabe gestellt,
möglichst viele Webseiten seit 1996 in ihrem Wandel zu
dokumentieren.
|
So
arbeiten Sie mit Webarchiven
Um eines der
beiden Webarchive zu nutzen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Betätigen Sie im Browser die Schaltfläche Zurück,
um zu jener Seite zu gelangen, auf der der nicht mehr
funktionierende Link angezeigt wird.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
nicht mehr funktionierenden Link. Sie erhalten ein Kontextmenü.
Wählen Sie in dem Kontextmenü Verknüpfungsadresse kopieren
(Netscape) bzw. Verknüpfung kopieren (Internet Explorer).
3. Rufen Sie nun Google bzw. das Internet Archiv auf. Sie
finden dort ein Texteingabefeld, deren Bedienung sich etwas
unterschiedlich darstellt:
4. Bei Google klicken Sie mit der Maus in das
Texteingabefeld und betätigen dann Strg + V.
Starten Sie dann die Google-Suche. Sie erhalten eine Seite, auf
der Sie mit dem Link Google Archiv-Version die
betreffende Seite aus dem Archiv aufrufen können.
5. Beim Internet Archive klicken Sie mit der Maus in das
Texteingabefeld, löschen zunächst den Eintrag http:// weg
und betätigen dann Strg + V. Starten Sie dann die
Archiv-Suche mit Take me Back. Sie erhalten dann ein
Tabelle, in der alle gespeicherten Versionen dieser Seite als
Hyperlink aufgelistet sind.
Natürlich kann es auch sein, daß keines der beiden Archive die
Webseite kennt, aber in vielen Fällen werden Sie Erfolg haben.
|
|