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Umlaute und Sonderzeichen
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Sprachen wie das Deutsche, Französische und Spanische kennen verschiedene Sonderzeichen, die in anderen Sprachen nicht bekannt sind. Im Deutschen sind dies die Umlaute ä, ö und ü sowie das ß.


Das Problem

Suchmaschinen und Datenbanken gehen mit diesen Sonderzeichen recht unterschiedlich um:

> Zahlreiche Suchmaschinen kennen die üblichen Sonderzeichen und interpretieren sie bei einer Suchanfrage korrekt.

> Andere Suchmaschinen setzen Sonderzeichen in Standardzeichen um, wobei aus 'ä' entweder ein 'ae' oder ein 'a' wird.

> Ausländische Akzent-Sonderzeichen wie á, â oder ã werden entweder korrekt interpretiert oder in den zugehörigen Buchstaben ohne Akzent umgewandelt.

> Hinzu kommt, daß Anbieter von Webseiten ebenfalls um dieses Problem wissen. Häufig werden deshalb Webseiten gezielt mit Stichwörtern in verschiedenen Schreibweisen versehen, um eine erfolgreiche Suche nach diesen Seiten zu ermöglichen. Da jedoch nicht alle Anbieter von Webseiten diesen Aufwand treiben, sollten Sie jeweils wissen, welche Suchmaschine mit welcher Schreibweise umgehen kann.

So gehen Sie vor 

Bevor Sie eine Suchmaschine für Ihre Anfrage nutzen, sollten Sie diese zunächst einmal daraufhin testen, wie Sie mit Sonderzeichen umgeht.

> Fast alle Suchmaschinen bieten eine Hilfeseite an, aber nur einige benennen dort, wir die Suchmaschine mit Sonderzeichen verfährt. Finden Sie auf der Hilfeseite keinen Hinweis, dann müssen Sie selbst das Verhalten der Such- maschine testen.

> Wählen Sie dazu einige Wörter mit Umlaut, ß bzw. einem Akzent, die sehr häufig sind: Münster, Straße und René.


> Starten Sie mit jeweils einem der Wörter eine Suchanfrage und zwar nacheinander in der Form:
münster    muenster    munster
straße   strasse
rené   rene
(Insgesamt also sieben Suchanfragen. Es ist sinnvoll, für diesen Test die Stichwörter durchgängig in Kleinschreibung einzugeben. Näheres dazu finden Sie unter der Rubrik 'Groß- und Kleinschreibung'.)

> Da es sich um sehr häufige Wörter handelt, werden Sie zahlreiche Treffer erhalten, wenn die Suchmaschine die entsprechende Schreibweise versteht, aber nur wenige Treffer, wenn die Schreibweise der Suchmaschine unbekannt ist.

Nach diesem Test wissen Sie, welche Schreibweise die entsprechende Suchmaschine erfordert und können Ihre eigentliche Suche erfolgreich starten.

Bindestrich, Apostroph und Konsorten

Der Bindestrich (zum Beispiel in Doppelnamen wie Karl-Heinz), das Apostroph als Zeichen für eine Auslassung (zum Beispiel in wen'ge Augenblicke) und andere spezielle Zeichen werden von Suchmaschinen unterschiedlich interpretiert. Sollte hier eine Suchanfrage nicht zum Erfolg führen, ist es sinnvoll, den Begriff als Wortfolge (in Anführungszeigen "wen'ge") zu setzen. Genaueres zum Thema Wortfolge finden Sie im Kapitel Logische Operatoren

Rechtschreibreform

Denken Sie bei Suchanfragen auch daran, daß mit der Rechtschreibreform sich die Schreibung mancher Wörter geändert hat (alt: Delphin, neu: Delfin), Webseiten aber auch heute noch beide Schreibungen enthalten können. Neben der Möglichkeit, nacheinander eine Anfrage auf jede der Schreibweisen vorzunehmen, können Sie bei Wörtern, die die fragliche Schreibung ziemlich am Ende enthalten (als: Känguruh, neu: Känguru) mit Trunkierung arbeiten oder auf beide Schreibvarianten mit ODER-Verknüpfung anfragen. Google berücksichtigt automatisch beide Schreibweisen!   

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