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Das Problem
Suchmaschinen
und Datenbanken gehen mit diesen Sonderzeichen recht
unterschiedlich um:
> Zahlreiche
Suchmaschinen kennen die üblichen Sonderzeichen und interpretieren sie
bei einer Suchanfrage korrekt.
> Andere
Suchmaschinen setzen Sonderzeichen in Standardzeichen um, wobei
aus 'ä' entweder ein 'ae' oder ein 'a' wird.
> Ausländische
Akzent-Sonderzeichen wie á, â oder ã werden entweder korrekt
interpretiert oder in den zugehörigen Buchstaben ohne Akzent
umgewandelt.
> Hinzu kommt,
daß Anbieter von Webseiten ebenfalls um dieses Problem wissen.
Häufig werden deshalb Webseiten gezielt mit Stichwörtern in
verschiedenen Schreibweisen versehen, um eine erfolgreiche Suche
nach diesen Seiten zu ermöglichen. Da jedoch nicht alle Anbieter
von Webseiten diesen Aufwand treiben, sollten Sie jeweils wissen,
welche Suchmaschine mit welcher Schreibweise umgehen kann.
So gehen Sie vor
Bevor Sie
eine Suchmaschine für Ihre Anfrage nutzen, sollten Sie diese
zunächst einmal daraufhin testen, wie Sie mit Sonderzeichen
umgeht.
> Fast
alle Suchmaschinen bieten eine Hilfeseite an, aber nur einige
benennen dort, wir die Suchmaschine mit Sonderzeichen verfährt.
Finden Sie auf der Hilfeseite keinen Hinweis, dann müssen Sie
selbst das Verhalten der Such- maschine testen.
> Wählen
Sie dazu einige Wörter mit Umlaut, ß bzw. einem Akzent, die sehr
häufig sind: Münster, Straße und René.
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> Starten
Sie mit jeweils einem der Wörter eine Suchanfrage und zwar
nacheinander in der Form:
münster
muenster munster
straße
strasse
rené rene
(Insgesamt also sieben Suchanfragen. Es ist sinnvoll, für diesen
Test die Stichwörter durchgängig in Kleinschreibung einzugeben.
Näheres dazu finden Sie unter der Rubrik 'Groß-
und Kleinschreibung'.)
> Da
es sich um sehr häufige Wörter handelt, werden Sie zahlreiche
Treffer erhalten, wenn die Suchmaschine die entsprechende
Schreibweise versteht, aber nur wenige Treffer, wenn die
Schreibweise der Suchmaschine unbekannt ist.
Nach diesem
Test wissen Sie, welche Schreibweise die entsprechende
Suchmaschine erfordert und können Ihre eigentliche Suche
erfolgreich starten.
Bindestrich, Apostroph und Konsorten
Der
Bindestrich (zum Beispiel in Doppelnamen wie Karl-Heinz),
das Apostroph als Zeichen für eine Auslassung (zum Beispiel in
wen'ge Augenblicke) und andere spezielle Zeichen werden
von Suchmaschinen unterschiedlich interpretiert. Sollte hier
eine Suchanfrage nicht zum Erfolg führen, ist es sinnvoll, den
Begriff als Wortfolge (in Anführungszeigen "wen'ge") zu
setzen. Genaueres zum Thema Wortfolge finden Sie im Kapitel
Logische Operatoren.
Rechtschreibreform
Denken Sie
bei Suchanfragen auch daran, daß mit der Rechtschreibreform sich
die Schreibung mancher Wörter geändert hat (alt: Delphin, neu:
Delfin), Webseiten aber auch heute noch beide Schreibungen
enthalten können. Neben der Möglichkeit, nacheinander eine
Anfrage auf jede der Schreibweisen vorzunehmen, können Sie bei
Wörtern, die die fragliche Schreibung ziemlich am Ende enthalten
(als: Känguruh, neu: Känguru) mit Trunkierung
arbeiten oder auf beide Schreibvarianten mit ODER-Verknüpfung
anfragen. Google berücksichtigt automatisch beide Schreibweisen!
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